Mittelalter-Spectacel 2009
19.06. bis 21.06.2009
...Es ist unbeständig... Es ziehen Gewitter auf... Dauerregen bis zu 30 Liter pro Quatratmeter...

Dies sind alle Schlagzeilen, mit denen das Mittelalter-Spectacel 2009 zu kämpfen hatte, die sich letztendlich nicht ganz, ausgenommen am Sonntag ab 15.00 Uhr, bewahrheiten sollten.

Doch hier die Geschichte eines Zeitreisenden...

Seid gegrüßt edle Damen und edle Herren, mit denen ich am Mahl des Kurfürsten im ehemaligen Pfarrkeller St. Michael teil nahm. Es schien, dass der Kurfürst es mal wieder gut mit uns meinte und uns an nichts fehlen lies. So klärte uns der Musisci Theleonius Dilldapp auf, auf was es den Kurfürsten ankam. Sei es, das einige der Niederen die Tischregeln nicht wussten und sich die Finger erst einmal waschen mussten, oder dass einer, der sich im Raume befand, sich der Giftprobe unterziehen musste, sodass nicht gänzlich die Bevölkerung der edlen Stadt Berncastel-Cues, gar ohne Adel da stand.
Nichts desto trotz konnte man ausgiebig schmausen und saufen, sodass einem der Magen platzte. Der Abend ging zu Ende und man freute sich auf den vor uns liegenden Markt.

Der Samstag lies hoffen, dass es sich, trotz der Vorhersagen vieler Wetterfrösche, ein schöner werden würde und so begab es sich, dass ich, Wilfried von den Linden um zum Berg, eine Stunde vor der Mittagszeit, den Zug der Spielleut und Gaukler sehen konnte. DOCH was ich da sah war Grauenhaft. Zwei alte schrecklich aussehende Weibsbilder, mit krummen Nasen, Warzen und grünem Gesicht, die die Besucher und mich ständig erschreckten. Aber zum Glück war auch ein paar Ritter vor Ort, der den Weibsbilder Einhalt gebot und so konnte man auch die Spielleut Ranunculus, die Gaukler Jomamakü, Versengold, Thelonius Dilldapp, die Mönchsreiter Pill und Pankratz, Dr. Bombastus und Berrholder der Erzähler bewundern. Nach dem Umzug schlug ich mich ins Getümmel, was zu der frühen Stunde nicht so groß war. Zum Glück blieb es nicht lange so und man konnte, trotz des großen Geländes und des wundervollen Blickes, viele der Auftritte sehen. So erklärte mir der dortige Doktor Bombastus, wie man nach dem Weingenuss, sich am besten verhalten sollte, oder Bertholder erzählte eine Geschichte, wie aus tausend und einer Nacht. Leider konnte ich mir aber nicht alles ansehen, doch lies ich mir sagen, dass es einen Wettstreit der Nordmänner gab, die um ein magisches Schwert fochten. Dies forderte nicht nur Geschick und Mut, nein, auch die Gunst der Kinder, die bestimmten wer letztendlich das Schwert gewann.

Aber zum Glück wurde auch gearbeitet, denn einige der Kinder mussten auch in einem Zwinger ihr Tagwerkverrichten und den Besuchern zeigen, was sie am Tag erschufen.

So sollte es aber auch sein, da die göttliche Fügung den Handwerkern das Geschick gab, den Kindern den Fleis und den Adligen den Willen. Aber nun schweife ich ab, daher habe ich euch auch noch ein paar Gemälde hier hinterlegt, die ihr euch anschauen könnt.

Euer Wilfried von den Linden um zum Berg


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